
3 Gründe, warum ich persönlich von OKRs überzeugt bin
OKRs bringen viele Vorteile mit sich: Mehr Fokus, klare und verbindliche Ziele, bessere Abstimmung und leistungsfähigere Teams. Hier teile ich einen kleinen Auszug von den Erfahrungen, die mich besonders überzeugt haben – und auch, welchen Ansatz ich als Beraterin verfolge.
OKRs haben mich gefunden, nicht andersrum
Dass ich eines Tages so ein Fan von der OKR Methode sein würde, würde mein 2017er-Ich auf keinen Fall glauben. Denn ich war zu dem Zeitpunkt die Erste, die mit den Augen gerollt hat. Meine erste Reaktion war “dafür haben wir keine Zeit”. Doch nach einigen OKR Zyklen, nach dem es gescheitert ist und dann geklappt hat und man immer mehr gelernt hat, muss ich zugeben: Die Methode macht so viel Sinn! Was mir damals noch nicht bewusst war:
Die Methode alleine wird nicht funktionieren, ohne ein grundsätzliches Verständnis auf allen Leveln: Was brauchen wir? Was müssen wir ändern? Was bedeuten OKRs für meine eigene Rolle?
Es wird nicht gleich beim ersten Mal perfekt laufen. OKRs sind ein konsequenter Lernprozess, sowohl methodisch als auch kulturell wird man mit jedem Zyklus Aha-Momente haben, die man in den nächsten Zyklus mitnehmen kann.
Versuch nicht der Methode hinterherzurennen, nur um der Methode wegen. Verstehe erst: Was willst du damit erreichen? Und finde dann pragmatische Versionen für dein Unternehmen, damit umzugehen.
Ich habe in der Vergangenheit eigene Wege, eigene Kniffe, einen eigenen Fahrplan entwickelt und ich freue mich, den mit euch zu teilen. Meine Überzeugung: man muss zu 70% an der Kultur und dem Verständnis arbeiten und die restlichen 30% Zeit investieren, um die Methode zu erlernen und sauber umzusetzen. Wie genau, das erzähle ich euch gern in einem ersten, unverbindlichen Kennenlerngespräch!
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“5 praktische Tipps zur OKR Einführung in deinem Team”
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3 Gründe, warum ich persönlich von OKRs überzeugt bin
1. Die Methode ist simpel
Ich glaube, die OKR Methode erfreut sich deshalb international steigender Beliebtheit, weil sie einfach ist und weil sie Spaß macht. Es handelt sich dabei um ein simples Framework. Jedes Unternehmen, auch Freelancer und Einzelpersonen, sogar im privaten Bereich, kann es benutzen. Man kann jederzeit starten und man braucht dafür nicht zwingend ein teures Tool (man kann, aber man muss nicht). Man muss auch nicht sofort unternehmensweit starten, sondern kann mit einem oder wenigen Teams beginnen. Was man braucht, ist der Wille es auszuprobieren. Man muss im Unternehmen Zeit einräumen, OKRs zu verstehen und zu entwickeln – und dann kann es losgehen. Es braucht außerdem Durchhaltevermögen, denn bei den Wenigsten klappt alles schon im ersten Zyklus. Man lernt mit jedem Zyklus dazu.
2. ‘Reibung erzeugt Wärme’
Der Abstimmungsprozess ist intensiv, doch das Ergebnis ist ein klares Bild für alle. Das wirkt für viele zunächst abschreckend: man muss, vor allem beim ersten Mal, sehr viel Zeit in das Erlernen und Aufsetzen der OKRs stecken. Auch auf die zu erwartenden Gespräche und Diskussionen reagieren viele im ersten Moment mit einer Abwehrhaltung. Doch wenn man es richtig angeht, erzeugt genau diese Reibung eine Menge Wärme im Team und unglaubliche Energie, mit der man aus den OKR Workshops rausgeht.
Es lohnt sich, intensiv herauszuarbeiten, was die Vision des Unternehmens ist und was die Unternehmensziele sind. Dank der OKRs wird für alle deutlich, wie die Arbeit jeder einzelnen Person darauf einzahlt. Im Optimalfall kocht nicht mehr jede*r ein eigenes Süppchen. Stattdessen werden die Ressourcen gebündelt und auf wenige Ziele gelenkt, die so mit sehr viel höherer Wahrscheinlichkeit erreicht werden. So werden nicht dauernd neue Baustellen aufgemacht, die nie abgeschlossen werden und für die sich gerechtfertigt werden muss.
Auch wenn die OKR Erstellung immer wieder ein (zeit)intensiver Prozess ist, sind die Diskussionen und Gespräche das Wertvollste daran. Das Zeitinvestment zahlt sich aus.
3. OKRs als Tagesgeschäft
Ist das aktuelle Tagesgeschäft wirklich das, was uns den großen Unternehmenszielen näher bringt? Ist es das, wo wir Zeit und Energie rein investieren sollten? Oder machen wir es, weil es schon immer so gemacht wurde? OKRs sollten einen Großteil deiner Zeit und Energie bekommen und werden damit auch zu deinem Tagesgeschäft. Dieser Prozess funktioniert nicht von heute auf morgen und selbstverständlich kann man das klassiche Tagesgeschäft nicht einfach abschalten.
Grundsätzlich gilt: OKRs können auch nicht alle Probleme lösen.
OKRs sind ein Werkzeug, keine Medizin.
Was für mich als OKR Beraterin spricht
Durch meine persönlichen positiven Erfahrungen mit OKRs begeistere ich Menschen praxisnah für das Thema. Ich wecke Neugier und Motivation, es selbst auszuprobieren – und das in einer Sprache, die jeder versteht.
Gleichzeitig vermittle ich ein realistisches Bild von dem, was auf alle Beteiligten zukommt. Ich verstehe die verschiedenen Perspektiven und welche Zweifel und Vorurteile entstehen können und kann diese widerlegen.
Im Oktober 2023 habe ich das OKR Coach Zertifikat von True Agile erhalten.
Fragen & Antworten
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An dieser Stelle könnte man sehr sehr weit ausholen, aber ich versuche es in Kürze: OKRs, was für "Objectives and Key Results" steht, sind ein einfaches und effektives Zielsetzungssystem, das Unternehmen und Teams dabei hilft, sich zu verbessern und erfolgreich zu sein.
OKRs werden in Zyklen definiert und umgesetzt, meist geht man dabei von einem Quartalszeitraum aus. Die "Objectives" leiten sich von den Unternehmenszielen ab und sind qualitative Ziele. Sie geben Teams oder Personen die Richtung vor und sind inspirierend. Die "Key Results" sind spezifische, messbare Ergebnisse, die zeigen, ob das Ziel erreicht wurde oder nicht. Sie helfen dabei, den Fortschritt zu checken und den Fokus zu behalten.
OKRs fördern die Transparenz, die Zusammenarbeit und die Ausrichtung innerhalb einer Organisation, da sie klare Ziele setzen und alle im Team wissen, was wichtig ist und wie der Erfolg gemessen wird.
OKRs sind u.a. deshalb so erfolgreich, weil die Methode simpel ist. Dennoch bedarf es sehr viel Arbeit und Geduld, sie erfolgreich in einem Unternehmen einzuführen, da sie vor allem in der Unternehmenskultur Veränderungen mit sich bringt.
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Ich biete verschiedene Formate an, die ich maßgeschneidert für euch umsetzen kann. Schickt mir dazu einfach eure Vorstellungen und wir besprechen persönlich, wie die Zusammenarbeit aussehen kann. Ich lebe in Berlin, kann aber deutschlandweit im Einsatz sein - oder remote.
Diese Optionen gibt es:
Ich begleite euer Unternehmen bei der OKR Implementierung - von der Theorie in Form von Mitarbeiterschulungen bis hin zur Praxis, d.h. wir entwickeln gemeinsam eure OKRs, wobei ich euch anleite.
Ihr könnt mich für Impulsvorträge oder Führungskräfte- oder Mitarbeiterschulungen buchen.
Ich plane Gruppenseminare Online und Offline anzubieten. Bei Interesse trag dich gern weiter unten in meinen Emailverteiler ein!
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Unternehmen jeder Größe können von der OKR Methode profitieren – vom Einzelunternehmen, über Startups bis hin zu Mittelstand und Konzernen. Mein Angebot richtet sich an alle, die an einer Implementierung interessiert sein könnten: Geschäftsführung, Führungskräfte und alle beteiligten MitarbeiterInnen.
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Nein. Manchmal ist es sinnvoll, in einem oder wenigen Teams zu starten und sich ranzutasten. OKRs sind ein Lernprozess, mit jedem Zyklus wird man besser und erkennt, wo es auch im ganzen Unternehmen noch Veränderungsbedarf gibt. Zusätzlich entwickeln sich so interne OKR ExpertInnen, die auch andere Teams bei der Implementierung unterstützen können.
Jetzt auch schwarz auf weiß: Ich bin zertifizierte OKR Coach
Seit Oktober 2023 habe ich das True Agile Zertifikat zum OKR Coach.